Rückblick 2017

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Digitale Lösungen für ‚Energie der Zukunft‘

Vom 19. bis 21. Mai 2017 fand der dritte Hackathon Freiburg unter dem Motto nachhaltiges Energiemanagement statt. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen arbeiteten in Teams, um während des Hackathons innerhalb von drei Tagen innovative Ideen in funktionierende Prototypen zu verwandeln.

TEAMS

highQ, Homie und Edison gewannen die besten Preise. Die Jury um Professor Tobias Hagen (Hochschule Offenburg, Studiendekan Wirtschaftsinformatik), Professor Christian Fries (Fakultät Digitale Medien, Hochschule Furtwangen), Dr. Volker Diffenhard (Teamleiter Zentrale Koordinierungsstelle KEFF) sowie Dr. Malte Thoma (Umweltschutzamt der Stadt Freiburg) entschieden sich für die Applikation Qonverter des Teams highQ, die Applikation Homie des Teams Steepminds, dass sich aus internationalen Studenten der Universität Freiburg zusammensetzt, sowie die Applikation Veranstalter: Edison von Studenten und Mitarbeitern der Hochschule Offenburg. Die drei besten Teams gewannen je einen Geldpreis in Höhe von 750 €.

QONVERTER

Das Entwicklerteam der Firma highQ überzeugte mit seiner Applikation Qonverter, die eine Umrechnung von Energieverbrauchswerten in Vergleich mit anderen Energieverbräuchen unkonventioneller Art stellt; wie dem Energiegehalt von Salatblättern, Toastern oder Bier. „Unsere Vision war es eine Applikation zu entwickeln, mit der der Nutzer ein besseres Gefühl für Energie bekommt. Wir freuen uns, als einer der Gewinner gekürt worden zu sein,“ sagte Felix Pankratz von highQ.

HOMIE

Die Applikation Homie des Teams Steepminds, dass auch im letzten Jahr mit seiner Anwendung Neulingo die Jury überzeugen konnte, ist ein intelligenter Geräte-Controller, der es ermöglicht Kosten und Energie zu messen, kontrollieren und dadurch einzusparen. „Der Energieverbrauch durch Standby-Geräte in Deutschlands Haushalten stellt ein großes Problem dar. Im Jahr 2013 kostete die Verschwendung von nutzloser Energie rund 1,3 Milliarden Pfund in Großbritannien. Mit Homie können wir die tägliche Routine des Benutzers mit maschinellen Lernen erfassen, um Geräte automatisch für Benutzer auszuschalten, wenn diese nicht benutzt werden. Dies wird die Kosten und den Gesamtenergieverbrauch für das Land auch senken,“ sagte der Masterstudent Muzzam Ali.

EDISON

Der dritte Preis wurde an das Programmierteam von Edison vergeben. Die Applikation von Edison ermöglicht aus Fahrzeugnutzung und individuellem Fahrverhalten einen Kostenvergleich zwischen Benzinfahrzeug und E-Fahrzeug abzuleiten. Außerdem soll damit die optimale Positionierung von E-Ladestationen in Städten ermöglicht werden. „Edison hilft bei der Entscheidung ob sich ein E-Auto lohnt und unterstützt beim Planen des Infrastruktur-Ausbaus,“ erklärte Andreas Sälinger.